GFLIB

Mitteldeutscher Imkertag

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Geschrieben von: Günter Pritsch

Mitteldeutscher Imkertag im Bienenmuseum Weimar

Im Oktober 2008 veranstaltete die Gesellschaft der Freunde des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf (GFLIB) gemeinsam mit den Imker-Landesverbänden Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens den Mitteldeutschen Imkertag. 

Tagungsleiter Reichard, Vorsitzender des gastgebenden Landesverbandes Thüringer Imker, begrüßte Teilnehmer und Gäste.

Nach Ansprachen der Vertreter des Landesverbandes Sächsischer Imker Dr. Michael Hardt und des Imkerverbandes Sachsen-Anhalt Frank Hellner referierte der Vorsitzende der GFLIB Dr. Heinz Dolzmann über die Aufgaben des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf (LIB) und der GFLIB. Die meisten deutschen Bieneninstitute sind bei ihrem Bundesland oder einer Universität verankert. Das LIB aber wird gemeinsam von den Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Berlin getragen. Forschungsgelder werden im Rahmen mehrerer Projekte bereitgestellt. Arbeitsgebiete sind Züchtung und Genetik, Varroa, Honigqualität und Nachwuchsgewinnung. Zu den Dienstleistungen zählen die deutschlandweit durchgeführte Zuchtwertschätzung, das in Gemeinschaftsarbeit von 8 Bieneninstituten durchgeführte Bienen-Monitoring, Honiguntersuchungen, Beratung und Ausbildung von Imkern und Wissenschaftlern sowie Hochschullehre. Fast jeder Förderverein kann seinem Institut finanzielle Hilfe geben. Die zahlenmäßig noch kleine GFLIB bewertet ihre ideelle Bedeutung höher als die materielle Unterstützung des Instituts. Sie veranstaltet Vortragstagungen zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und wirkt bei der Öffentlichkeitsarbeit des LIB mit. Die Höhe des Beitrags wird von jedem Mitglied selbst festgelegt. 

Herr Schwabe, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft sprach über Entwicklung der Landwirtschaft und

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Symposium für Günter Pritsch

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Geschrieben von: Christine Meinhardt

28.02.2009

Symposium für Günter Pritsch

Aus Anlass des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Günter Pritsch führte die Gesellschaft der Freunde des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf (GFLIB) im Hohen Neuendorfer Institut (LIB), seiner langjährigen Arbeitsstätte, ein Festsymposium durch. Zu den zahlreichen Gratulanten zählten der Bürgermeister der Stadt Hohen Neuendorf Klaus-Dieter Hartung, die Referatsleiterin Tierzucht des Brandenburgischen Landesamtes für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Dr. Gudrun Kretschmer, Vertreter von mehreren Imker-Landesverbänden, Mitarbeiter des LIB sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen, die von nah und fern angereist waren. 

Einleitend trugen Gratulanten – manche als Gedicht oder Lied – ihre Glückwünsche vor. Dr. Heinz Dolzmann, 1.Vorsitzender der GFLIB, sprach über die Bedeutung von Fördervereinen für ihre Institute. Nach einer von Dr. Wolfgang Zeller, ehemals Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburgischer Imker, vorgetragenen Laudatio hielt Prof. Dr. Jost Dustmann, ehemals Direktor des Bieneninstituts in Celle, einen Vortrag über Farbmutanten bei den Augen von Honigbienen. Frau Dr. Birgit Lichtenberg-Kraag, Wissenschaftlerin am LIB, sprach zum Thema Natürliche Enzymschwäche bei Robinienhonigen. Es folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Kaspar Bienefeld, Direktor des LIB, über Volksleistungen in Abhängigkeit vom Alter der Königinnen und Spermien. 

In der Vortragspause dominierten Fachgespräche und Wiedersehensfreude. Es war eine gelungene Veranstaltung. 

Christine Meinhardt
Vorsitzende des Imkervereins Hohen Neuendorf